CO2 und die Erderwärmung...
...da gibt es einen Zusammenhang.

Sie können sich nicht erklären, wie das mit dem Kohlenstoff physikalisch-chemisch in der Atmosphäre funktioniert und zweifeln die Fakten aus 99,99 Prozent der wissenschaftlichen Studien an?
Dazu Folgendes:
CO₂ lässt die kurzwellige Sonnenstrahlung zwar passieren, absorbiert aber die von der Erdoberfläche reflektierte langwellige Wärmestrahlung.
Dadurch wird ein Teil der Energie zur Erde zurückgestrahlt, was als Treibhauseffekt bekannt ist.
Der Grund für dieses Verhalten liegt in den physikalischen Eigenschaften der Moleküle von Kohlendioxid und den verschiedenen Arten der Strahlung.
Das lernt man in der Schule, wenn man aufgepasst hat. Jeder kann das auch selbst ganz einfach nachprüfen.
Sie selbst haben ein Haus? Dann können Sie mittels eines einfachen Thermometers den Treibhauseffekt nachvollziehen.
In den Zimmern, die nach Süden ausgerichtet sind, wird es, sofern es Fenster gibt, deutlich wärmer, als in Räumen im Norden des Hauses. Ziehen Sie die Vorhänge in den Zimmern im Süden des Hauses weg und die Rollos hoch und Sie genießen den Treibhauseffekt, der Ihnen, ganz kostenlos, die Zimmer, die nach Süden ausgerichtet sind, aufheizt.
Dasselbe passiert in der Atmosphäre unserer Erde, in der unsere Körper, also wir Menschen seit Jahrmillionen und Jahrmilliarden angepasst wurden. Das nennt man Evolution.
1. Die Natur der Strahlung
Sonnenlicht (Hinein): Das Licht, das uns von der Sonne erreicht, ist extrem energiereich und kurzwellig (hauptsächlich sichtbares Licht).
Die Atmosphäre und das Gas CO₂ lässt diese kurzwelligen Sonnenstrahlen ungehindert passieren wie ein offenes Fenster.
Wärmestrahlung (Hinaus): Die Erdoberfläche nimmt die Sonnenenergie auf und strahlt sie selbst wieder ab – allerdings in Form von langwelliger Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung).
2. Das Zusammenspiel mit CO₂-Molekülen
Der Hauptteil der Atmosphäre besteht aus Stickstoff und Sauerstoff. Diese Moleküle sind so einfach aufgebaut, dass sie die langwellige Wärmestrahlung ungehindert passieren lassen.
Kohlendioxid besteht aus einem Kohlenstoffatom und zwei Sauerstoffatomen. Dieser Aufbau ermöglicht es dem Molekül, elektromagnetische Strahlung im Bereich der Infrarotstrahlung zu absorbieren.
3. Was der Treibhauseffekt bewirkt
Wenn die langwelligen Wärmestrahlen der Erde auf ein CO2-Molekül treffen, wird die Energie von diesem absorbiert und das Molekül beginnt zu schwingen. Anschließend gibt das Molekül diese aufgenommene Energie wieder als Wärmestrahlung ab – und zwar in alle Richtungen, also sowohl nach oben ins Weltall als auch nach unten zurück zur Erdoberfläche. Die Klimaseite.at fasst dies so zusammen, dass die Wärme in der Atmosphäre zurückgehalten wird.
Dieser Rückstrahlungs-Effekt führt dazu, dass die Erde zusätzlich zur Sonnenwärme auch Energie aus der Atmosphäre erhält, was die Durchschnittstemperatur auf der Erde auf lebensfreundliche 15 Grad Celsius anhebt.
4. Der Treibhauseffekt und die damit verbundene Erderhitzung sollte daher von niemandem mehr geleugnet werden.
Was würde die Menschheit verlieren, wenn wir global mehr regenerative Energiequellen nutzen würden?
Nur die Chefs der fossilen Industrie hätten Geld- und Machtverluste.
Dafür gibt es aber eine zukunftsfähige Industrie mit regenerativen Energien, die sehr viele neue Arbeitsplätze schaffen würde und schon zunehmend in Deutschland schafft, wenn diese Entwicklung nicht nochmal, durch ideologische Scheuklappen der Unionsparteien und durch Druck und Korruption von der fossilen Industrielobby, zerstört wird.
Denn wir als Menschheit würden nur gewinnen: keine Verseuchung, Vergiftung der Böden, Atemluft, Trinkwasser, durch den Abbau fossiler Ressourcen, wie Erdöl, Kohle und Erdgas. Mehr Unabhängigkeit von ausländischen Industrien und Regierungen, vor allem von moslemischen Staaten.
Es ist daher nicht nachvollziehbar, dass man sich eher in die Abhängigkeiten von anderen Staaten begeben will, nur weil man glaubt, es gäbe keinen menschengemachten Treibhauseffekt durch die industrielle Nutzung fossiler Energien in den letzten ca. 250 Jahren.
Klaus John
Wenn mal wieder jemand Ökostrom aus Deutschland in Frage stellt....
...und AKWs gut findet, dann könnt ihr folgendes Antworten:

Strom aus Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Onshore-Windenergie ist aktuell die günstigste Art der Stromerzeugung. Die sogenannten Stromgestehungskosten (Kosten für Errichtung und Betrieb) liegen bei Solarstrom ja nach Sonneneinstrahlung zwischen 4 und 13 Cent pro Kilowattstunde (kWh), Windkraft liegt bei etwa 4 bis 10 Cent pro kWh.
Hier ein Überblick:
Photovoltaik (Solar): ca. 4 bis 13 Ct/kWh (bei Großanlagen)
Windenergie (an Land): ca. 4 bis 10 Ct/kWh
Wasserkraft: ca. 5 bis 9 Ct/kWh
Braunkohle: ca. 6 bis 8 Ct/kWh
Erdgas: ca. 8 bis 12 Ct/kWh
Kernkraft (AKW): ca. 32 bis 49 Ct/kWh (aufgrund extrem hoher Bau- und Entsorgungskosten)
Hinweis zu den fossilen Energien:
Bei Kohle und Gas müssen die gesellschaftlichen Folgekosten (z.B. durch Abgas-Emissionen, Erdaushub und Umweltschäden) hinzugerechnet werden, die vom Umweltbundesamt auf über 20 Ct/kWh geschätzt werden. Bei Atomenergie kommen zu den 20 Ct/kWh noch unkalkulierbare Kosten für die Endlager von hochgiftigen radioaktiven Abfällen hinzu.
Um die günstigsten Erzeugungskosten von Solar- und Windstrom direkt zu nutzen, bieten sich daher folgende Optionen an:
Neben einer eigenen PV-Anlage machen wir uns auch mit folgenden Möglichkeiten unabhängiger von Diktatoren, ausländischen Energiekonzernen und deren Chefs, die wir damit noch reicher machen, wenn wir die Energieerzeugung nicht in die eigenen Hände nehmen.
Balkonkraftwerk: Eine kleine Solaranlage (Mini-PV) für die Steckdose produziert eigenen, sehr günstigen Strom direkt vor Ort.
Dynamische Stromtarife: Tarife, die sich direkt an den Börsenstrompreisen orientieren (z.B. über Anbieter wie Ostrom oder Octopus Energy), geben günstige Preise an sonnigen oder windigen Tagen stundengenau an uns weiter.
Ökostrom-Anbieter nutzen: Am besten diese Anbieter, die in den Bau neuer Anlagen aus einheimischer, regionaler, regenerative Energien, investieren.
Aus diesen Gründen macht es keinen Sinn, Ökostrom mittels einheimischer Energie wie Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse aus Deutschland abzulehnen.
Wir wollen im Landkreis Fürth auch kein Endlager für Atommüll und auch kein Mini-AKW (SMR).
Übrigens:
Ein AKW kostet soviel wie ca. 13.000 Windkrafträder in Deutschland, die aber 15 mal mehr Strom erzeugen, als ein AKW. Ohne langfristigen radioaktiven Abfall, für den es nicht mal ein Endlager gibt, der auch unsere Nachkommen noch in tausenden von Jahren vergiftet und verseucht!
Es ist ökonomisch nicht sinnvoll zu vertreten und auch lebensgefährlich für uns Menschen, wenn man Strom aus AKW herstellen will.
Dass dies weltweit immer noch Staaten und Regierungen tun, liegt an jahrzehntelanger Abhängigkeit von den Inhabern der Atomindustrie.
Hinzu kommt auch die weitere Abhängigkeit von ausländischen Unternehmen, in deren Hand wir dann wären, durch den Bezug von Uran! Und das spaltbare Material kann dann auch noch für Atomwaffen verwendet werden.
Darum sollte man nicht auf Atomkraft, sondern auf lokale Freiheitsenergien setzen.
Klaus John
Kreistagsabgeordneter
ÖDP Fürth