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Kreisvorstand

Der neue ÖDP-Kreisvorstand besteht aus Sebastian Wendt (Fürth) mit seinen beiden Stellvertretern Cüneyit Atilkan (Fürth) und Dr. Krzysztof Malowaniec (Stein), dem Schatzmeister Marc Müller (Zirndorf) und den Beisitzern Knut Schalldach (Roßtal) und Rebeka Kramer (Cadolzburg). Die Rechnungsprüfung wird durchgeführt von Kenan Eski (Fürth) und Günther Hauenstein (Oberasbach). 

Unsere Ziele

Die Mitglieder der ÖDP sind der Ansicht, dass ein ungebremstes Wirtschaftswachstum die Zukunft der Erde vernichtet und darum ein Umdenken und Umsteuern auf allen Ebenen nötig ist. Deshalb wollen sie auch im Landkreis Fürth politische Akzente setzen, die Anreize für ein verändertes Verhalten im Alltag der Menschen hin zu einem enkeltauglichen Denken und Verhalten möglich machen.

Eine zentrale Rolle spielt hierbei die Energieeinsparung und -gewinnung. Deshalb soll der Landkreis Fürth CO2-neutral und energie-autark werden. Die Strom- und Wärmeerzeugung kann, in Verbindung mit moderner Digitaltechnik, innerhalb weniger Jahre zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen gestaltet werden. Dies schafft zusätzlich neue Arbeitsplätze und ermöglicht auch künftigen Generationen eine gute Infrastruktur. In diesem Zusammenhang ist auch die 10H-Regelung der CSU zu prüfen, da hierdurch viele ertragreiche Flächen für die Windkraft blockiert werden, ohne dabei zu bedenken das für andere Energieformen (Kohleenergie, Kernkraft) solche Regelungen nicht existieren. Zusätzlich ist eine energetische Sanierung des Baubestandes vorzunehmen.

Um die Mobilität und Flexibilität der Bürger zu steigern und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt zu tun sollten mehr Alternativen zum Auto geschaffen werden. Dabei steht die Verbindung von Radwegen (z.B. entlang der St2409 von Roßtal nach Weinzierlein zur Anbindung an den Biberttalradweg), ein Ausbau des ÖPNV und der Aufbau einer CAR-Sharing-Plattform für Elektroautos und E-Lastenräder im Vordergrund. Ein Bürgerbus könnte zusätzlich Lücken im ÖPNV System des VGN stopfen!

Zum Schutz des Grundwassers und vor Hochwassern sollten versiegelte Flächen nach Möglichkeit wieder entsiegelt und im besten Fall aufgeforstet werden, da Bäume ein enormer CO2-Speicher sind! Für Fußgänger sollten durch Alleen und Bänke neue Anreize geschaffen werden. Bäche sollten freigelegt werden und die Talräume zu öffentlichen Parks umfunktioniert werden (z.B. landkreisweit Erlebnisstationen mit Wasserspielplätzen, Tierbeobachtung- und Begegnungsmöglichkeiten).

Dem begrüßenswerten Zustrom junger Familien muss mit einem zeitgemäßen Angebot für die Kinder begegnet werden, mit z.B. Waldkindergärten, die schon den Kleinsten unsere schöne Natur vor der Haustüre vermitteln und große und teure Neubauten vermeiden. Die Vernetzung von neu zu gestaltenden Spielräumen und Sportplätzen erfolgt durch verkehrsberuhigte Spielstraßen.

Die ÖDP hält auch soziale Gerechtigkeit für ein zentrales Thema. Wir kümmern uns um Familien, Rentner mit geringem Einkommen oder Arbeitslose durch mehr finanzielle Unterstützung und kulturelle Angebote, sowie Informationen und Beratung.

Dass sich die Bürger wieder mehr für ihre Heimat und ihre Demokratie einsetzen, würden wir Bürgerräte einführen, die kommunale Themen und Entscheidungen mit vorbereiten und die Ergebnisse der Bürgerschaft und dem Stadtrat vorstellen.

Die Bewahrung der Schöpfung, die Demokratie und die Werte unserer Verfassung stehen im Mittelpunkt des politischen Handelns der ÖDP.  Deshalb setzt die Partei sich für die Prinzipien der Nachhaltigkeit und der direkten Demokratie ein und kann als wirksamste Opposition in Bayern in den letzten Jahrzehnten große Erfolge vorweisen.

 

(Weitere) Enkeltaugliche Vorhaben der ÖDP im Landkreis FÜRTH

  • Flächenverbrauch: Besser koordinieren und minimieren (Boden ist nicht vermehrbar! Alternativ kann man nach oben bauen oder Verdichten)
  • Regenwassernutzung: Bei öffentlichen und gewerblichen Gebäuden nachrüsten und private Hausbesitzer mit Subventionen beim Nachbau animieren. (Trinkwasser sparen!)
  • Verkehr: Fahrradwege erweitern und an kommunalen Hauptstraßen verbreitern.  E-Mobilität mit E-Bussen und Landstraßenbahnen ausbauen, die Bustaktung verbessern, ÖPNV für geringe Einkommen verbilligen, im besten Fall ganz umsonst. 
  • Klima-Notstand ausrufen: Kommunale Finanzen enkeltauglich für Umweltschutz, Bildung, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit ausgeben!
  • CO2-neutralen Landkreis und Energie-Autarkie im Landkreis anstreben, mit 100% erneuerbaren Energien für Strom und Wärme, konkret: mit PV-anlagen auf allen Gebäuden
  • Nachhaltige Bauleitplanung einführen, Neubauten nur mit Solaranlagen, höhere Dämmwerte als die EVO von der Bunderegierung beim Bauen vorgibt. Bei Gebäudeabriss sollte Material auch privat wiederverwendet werden!
  • Kreislaufwirtschaft z.B. durch kommunales Recycling von allen Materialen und Reparatur von allen Geräten am Bauhof anstreben (kommunal nicht ehrenamtlich).
  • Sperrmüll nicht verbrennen, sondern auf den Recyclinghof und in Gebrauchtwarenhof
  • Baumschutzverordnung überall im Landkreis einführen, Streuobstwiesen pflegen und neue anlegen
  • Fassadenbegrünung für private Gebäude subventionieren und an öffentlichen Gebäuden anbringen.
  • Trinkwasserschutz: Keine Medikamente in die Toilette, Landwirte aufklären, dass sie etwas Gutes tun, wenn sie weniger düngen
  • Zusätzliche Subventionen für Bauern die Umweltschonend arbeiten
  • Informationsfreiheitsgesetz im Landkreis umsetzen, damit auch Firmen ihre Bücher offenlegen müssen um somit AMIGO-Strukturen zu vermeiden
  • Die soziale Einkommensschere bei Familien im Landkreis verkleinern, z.B. finanzielle Unterstützung für ärmere Familien an Schulfahrten, kostenlose Kitas usw.
  • Waldkindergarten einrichten und Personal aller Kitas für mehr Umweltschutz im Alltag und in Kitas schulen. Naturschutz nicht nur einmal im Jahr anbieten
  • In allen Bildungseinrichtungen gesunde und regionale Bio-Lebensmittel verkaufen und fördern
  • Allgemein mehr und konsequente kommunale Investitionen für Bildung, Umwelt-, Klimaschutz, abgas- und emissionsfreie Mobilität und digitale Infrastruktur, 
  • Keine Gelder mehr für klimaschädliche Projekte im Landkreis oder den Gemeinden fördern
  • Digitales Landratsamt und Bürgerrathäuser voranbringen 
  • Einrichtung von Bürger-Räten: Dadurch mehr direkte Beteiligung der Bürger vor Ort und Frust an Demokratie reduzieren (siehe www.mehrdemokratie.de). Vom Einwohnermeldeamt zufällig ausgewählte Bürger bearbeiten ein Thema und tragen es im Stadtrat und der Bürgerschaft und den Medien vor und wirken so an der politischen Willensbildung und Demokratie mit.
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